Die Adventskonzerte 2014

Jetzt war schon fast wieder alles vorbei. Das dritte Konzert nach der Heilig-Geist-Kirche in Hand und der Gnadenkirche im Zentrum bedeutet zwar das Ende der Kirchenkonzert-Reihe, nicht aber das Ende der adventlichen Auftritte. Hier hat der Chor noch einiges zu leisten.

Waren schon die Kirchen in Bergisch Gladbach-Hand und im Bergisch Gladbacher Zentrum sehr gut besucht, topte St.Clemens in Bergisch Gladbach-Paffrath mal wieder alles.

Deshalb hieß es zunächst wieder einmal: Stühle schleppen. Denn auch St. Clemens erwies sich als zu klein. Zu Beginn des Konzertes waren sogar die Stehplätze, selbst auf der Empore, Mangelware.

Heilig Geist Kirche2014

In der Heilig-Geist-Kirche in Bergisch Gladbach-Hand

Wie schon in der Hl.Geist-Kirche in Hand und der Gnadenkirche im Zentrum waren auch heute die Protagonisten in Hochform. Schon der Einzug des Chores mit dem „Andachtsjodler“ auf den Lippen versetzte das Publikum in Adventsstimmung. Wunderschön das „Christrosenlied“ mit unserem Thomas Knoob als Solist, dann „Gnädig und Barmherzig“ mit einem Solo unseres Sängers (und Moderators der Konzerte) Dr. Stefan Kombüchen, ergreifend der „Cherubinische Lobgesang“. Dann die drei klassischen Weihnachtslieder. Immer wieder schön „O du gnadenreiche Zeit“. Und bei „Lasst uns lauschen heilige Engel“ konnte man eine Stecknadel fallen hören, so leise und doch kraftvoll intonierte der Chor. Zu „Süsser die Glocken nie klingen“ muss man ja nicht viel sagen.

Dann hatten unsere Gäste, die Familie Davenport das Wort. Vater Bryan mit der Hammond-Orgel, Ehefrau Laila mit der Geige, Sohn Tom an der Trommel und natürlich Tochter Eleanor als Solistin, begleitet von Wilfried Müller mit der Gitarre.

Ein besonderes Erlebnis war das selbst geschriebene Stück „There’s a lot of christmas in Scotland“.

In Schottland kommen ja häufig Dudelsäcke zum Einsatz. Dieses Instrument wurde in diesem Stück von den „Pfeifen im 1.Tenor und den Säcken im 2.Bass“ (Originalton Moderator) dargestellt.

Den zweiten Block eröffnete dann wieder unser wunderbarer Tenor-Solist Thomas Knoob mit dem „Cantique de Noel“, anschließend erklang das „Ave Maria no morro“ bevor Bariton-Solist Jan-Pieter Giele mit „Oh happy day“ den Gospel-Block eröffnete. In „Mary had a Baby“ glänzten Tenor Thomas Knoob und Bariton Hans Bützler als Solisten. Mit „Jacobs Ladder“ und dem „Little drummer boy“ näherte sich das Konzert seinem Ende. Beindruckend, mit welcher Ruhe und Gelassenheit unser „little drummer boy“, Maximillian Horstmann,trotz seiner Jugend seinen Part spielte.

Dann ging das Licht aus und „Santa Lucia“ in Person von Eleanor Davenport zog ein. So jung und schon so ein Stimme. Publikum und Chor waren beeindruckt.

Gemeinsam sangen Publikum und Chor „Macht hoch die Tür“ und Geschenke wurden verteilt. Aber Schluss war noch nicht. Die beiden Tenöre Thomas Knoob und Egon Koch bereiteten das Publikum schon auf die „Stille Nacht, heilige Nacht“ vor. Auch hier war das Publikum „Mäuschen still“ und manche Träne wurde heimlich weg gewischt.

Der „Frieden“ schließlich beendete eine erfolgreiche Konzertreihe und erzeugt Vorfreude auf das nächste Jahr.

Neben allen Mitwirkenden gebührt ein herzlicher Dank und großer Anerkennung unserem Chorleiter, Musikdirektor FDB Rolf Pohle.

 

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