Heimatklänge Nußbaum gibt Benefizkonzert in Joinville

Auftritt in Gladbacher Partnerstadt war Teil einer viertägigen Konzertreise mit weiteren Stationen in Paris und Brüssel

Joinville – Bergisch Gladbach, 8. Juni 2015 – Rund 100 Gäste waren am Samstagabend in den Theatersaal des Joinviller Rathauses gekommen, um sich den Männergesangverein Heimatklänge Nußbaum anzuhören. Eingeladen hatte neben der Bergisch Gladbacher Partnerstadt auch das französische Rote Kreuz. Der Eintritt war frei, um Spenden wurde gebeten. Und die gab es dann auch reichlich, vor allem nach dem der Chor mit seinen 12 Liedern plus Zugaben für sehr gute Stimmung gesorgt hatte. Neben berühmten Schlagern von Udo Jürgens und Peter Alexander gab es natürlich auch das Bergische Heimatlied. „Wir sind sehr glücklich, die Stadt Bergisch Gladbach hier zu vertreten, und das auch noch für einen guten Zweck“, berichtete der 1. Vorsitzende des Chores Karl-Heinz Setzekorn. Natürlich hatte der Chor neben dem Gesang auch ein offizielles Geschenk der Stadt Bergisch Gladbach im Gepäck. Der Kulturbürgermeister der Stadt Joinville Pierre Marchadier war begeistert und lud die Sänger um ihren Chorleiter Rolf Pohle im Anschluss zu einem kleinen Umtrunk ins Rathaus ein.

Der Auftritt in der idyllischen Stadt an der Marne südöstlich von Paris war einer der vielen Höhepunkte der Konzertreise des Chores. Die französische Hauptstadt Paris war neben Jointville das Hauptziel der viertätigen Reise. „Ich hätte nie gedacht, dass man mit Gesang so viel Freude verbreitet“, stellte Jungsänger Markus Gorski fest, der seine erste Konzertreise mit dem Chor erleben durfte. Bei einem Gesangsabend in einem Restaurant am Montmartre waren die anwesenden asiatischen Gäste so begeistert, dass sie nicht nur mehrere Flaschen Wein spendierten, sondern den Chor auch gleich nach Singapur einluden. In der letzten Ruhestätte von Napoleon – im Invalidendom – wurde ebenso gesungen wie auf der 200 Meter hohen Aussichtsplattform des Montparnasse Hochhauses. ‚So hoch haben wir noch nie gesungen‘, stellte denn auch der Chorleiter Rolf Pohle fest, was durchaus auch selbstironisch gemeint war, schließlich scheiterte der Chor beim letzten Meisterchorsingen vor wenigen Wochen vor allem wegen der Tonhöhe. „Die Tour hat die kleine Niederlage vergessen gemacht und gezeigt, was in uns steckt“, meinte der Vorsitzende Karl-Heinz-Setzekorn, „wir haben so viele Menschen aus der ganzen Welt mit unserem Gesang begeistert. Das war ein tolles Erlebnis, und ich kann nur jeden sangesfreudigen Mann einladen, bei uns mit zu machen.“ Der fünffache Meisterchor übt jeden Montagabend ab 19.30 Uhr in der IGP in Paffrath. Auf der Rückfahrt von Paris wurde noch in Brüssel haltgemacht, um die Stadt zu besichtigen und in der Kathedrale zu singen.

 

 

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