Heimatklänge Nußbaum holt sechsten Meisterchortitel in Siegen

Mit 3 Mal ’sehr gut‘ und einmal ‚gut‘ erreicht der Chor sein bisher bestes Ergebnis
Siegen – Bergisch Gladbach, 5. Juni 2016 – Der Männerchor Heimatklänge Nußbaum aus Bergisch Gladbach um seinen Chorleiter Rolf Pohle konnte am Sonntag seinen Meisterchortitel erfolgreich verteidigen. Er hat damit zum 6sten Mal seit 1987 die höchste Auszeichnung für Laienchöre im Chorverband Nordrhein-Westfalen errungen. Von der vierköpfigen Jury um die Vorsitzende Claudia Rübben-Laux erhielt der vierstimmige Chor drei Mal die Note Eins und ein Mal die Note Zwei. Die drei Höchstnoten gab es für die Darbietungen der beiden Volkslieder ‚In der Ferne‘ und ‚Wenn alle Brünnlein fließen‘ und des Wahlchorwerks ‚Streitlied zwischen Leben und Tod‘. Mit der Note Zwei konnte der Chor das äußerst anspruchsvolle Pflichtchorwerk ‚Mein Freundschaft g’hört Frau Musica‘ bestehen. Am Sonntag um 14 Uhr hatte der Chor seinen 15minütigen Auftritt im Gläsersaal der Siegerlandhalle in Siegen, zwei Stunden später erfolgte die Benachrichtigung über das Bestehen. Am Abend dann wurden die Noten bekannt gegeben und anschließend machten sich die Sänger auf die Rückfahrt nach Bergisch Gladbach, um in der ‚Linde‘ – dem Vereinslokal in Paffrath – den Titel ausgelassen zu feiern.
Alle fünf Jahre müssen Chöre beweisen, dass sie den Anforderungen eines Meisterchores würdig sind und vor einer hoch dotierten Jury aus Komponisten und Chorleitern ihre Klasse unter Beweis stellen. „Der Meisterchortitel ist sehr wichtig für uns“, meint Karl-Heinz Setzekorn, 1. Vorsitzender der Heimatklänge, „Durch den Titel erhalten wir mehr Zuspruch von Zuhörern und Sponsoren und dürfen auch an Orten wie im Kölner Dom oder im Pariser Invalidendom singen.“ Umso größer lastet der Druck auf den Sängern und dem Chorleiter, diesen Titel zu verteidigen und umso härter wird auf dieses Ziel hin gearbeitet. Wochenlang haben sich die Sänger mit den Liedern beschäftigt, es gab ein Probenwochenende und die Generalprobe am Vortag. „An jedem Ton, an jedem Akkord wird gearbeitet, die richtige Aussprache einstudiert“, erklärt Michael Menkhaus, seit fast 30 Jahren Sänger der Heimatklänge Nußbaum und einer von 10 Sängern, die alle bisherigen sechs Meistertitel erringen konnten. „Da wird nichts dem Zufall überlassen, dennoch gibt es keine Garantie, bei nur wenigen Fehlern kann man schon durchfallen“, so Menkhaus weiter. So ist es dem Chor im letzten Jahr in Lennestadt ergangen. Vier Mal die Note Zwei hatten nicht zum Bestehen gereicht. Stolz sind daher die rund 54 Sänger des Chores und ihr Chorleiter Rolf Pohle, dass sie nun für weitere fünf Jahre den Titel tragen dürfen.

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Heimatklänge Nußbaum gibt Benefizkonzert in Joinville

Auftritt in Gladbacher Partnerstadt war Teil einer viertägigen Konzertreise mit weiteren Stationen in Paris und Brüssel

Joinville – Bergisch Gladbach, 8. Juni 2015 – Rund 100 Gäste waren am Samstagabend in den Theatersaal des Joinviller Rathauses gekommen, um sich den Männergesangverein Heimatklänge Nußbaum anzuhören. Eingeladen hatte neben der Bergisch Gladbacher Partnerstadt auch das französische Rote Kreuz. Der Eintritt war frei, um Spenden wurde gebeten. Und die gab es dann auch reichlich, vor allem nach dem der Chor mit seinen 12 Liedern plus Zugaben für sehr gute Stimmung gesorgt hatte. Neben berühmten Schlagern von Udo Jürgens und Peter Alexander gab es natürlich auch das Bergische Heimatlied. „Wir sind sehr glücklich, die Stadt Bergisch Gladbach hier zu vertreten, und das auch noch für einen guten Zweck“, berichtete der 1. Vorsitzende des Chores Karl-Heinz Setzekorn. Natürlich hatte der Chor neben dem Gesang auch ein offizielles Geschenk der Stadt Bergisch Gladbach im Gepäck. Der Kulturbürgermeister der Stadt Joinville Pierre Marchadier war begeistert und lud die Sänger um ihren Chorleiter Rolf Pohle im Anschluss zu einem kleinen Umtrunk ins Rathaus ein.

Der Auftritt in der idyllischen Stadt an der Marne südöstlich von Paris war einer der vielen Höhepunkte der Konzertreise des Chores. Die französische Hauptstadt Paris war neben Jointville das Hauptziel der viertätigen Reise. „Ich hätte nie gedacht, dass man mit Gesang so viel Freude verbreitet“, stellte Jungsänger Markus Gorski fest, der seine erste Konzertreise mit dem Chor erleben durfte. Bei einem Gesangsabend in einem Restaurant am Montmartre waren die anwesenden asiatischen Gäste so begeistert, dass sie nicht nur mehrere Flaschen Wein spendierten, sondern den Chor auch gleich nach Singapur einluden. In der letzten Ruhestätte von Napoleon – im Invalidendom – wurde ebenso gesungen wie auf der 200 Meter hohen Aussichtsplattform des Montparnasse Hochhauses. ‚So hoch haben wir noch nie gesungen‘, stellte denn auch der Chorleiter Rolf Pohle fest, was durchaus auch selbstironisch gemeint war, schließlich scheiterte der Chor beim letzten Meisterchorsingen vor wenigen Wochen vor allem wegen der Tonhöhe. „Die Tour hat die kleine Niederlage vergessen gemacht und gezeigt, was in uns steckt“, meinte der Vorsitzende Karl-Heinz-Setzekorn, „wir haben so viele Menschen aus der ganzen Welt mit unserem Gesang begeistert. Das war ein tolles Erlebnis, und ich kann nur jeden sangesfreudigen Mann einladen, bei uns mit zu machen.“ Der fünffache Meisterchor übt jeden Montagabend ab 19.30 Uhr in der IGP in Paffrath. Auf der Rückfahrt von Paris wurde noch in Brüssel haltgemacht, um die Stadt zu besichtigen und in der Kathedrale zu singen.

 

 

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Die Adventskonzerte 2014

Jetzt war schon fast wieder alles vorbei. Das dritte Konzert nach der Heilig-Geist-Kirche in Hand und der Gnadenkirche im Zentrum bedeutet zwar das Ende der Kirchenkonzert-Reihe, nicht aber das Ende der adventlichen Auftritte. Hier hat der Chor noch einiges zu leisten.

Waren schon die Kirchen in Bergisch Gladbach-Hand und im Bergisch Gladbacher Zentrum sehr gut besucht, topte St.Clemens in Bergisch Gladbach-Paffrath mal wieder alles.

Deshalb hieß es zunächst wieder einmal: Stühle schleppen. Denn auch St. Clemens erwies sich als zu klein. Zu Beginn des Konzertes waren sogar die Stehplätze, selbst auf der Empore, Mangelware.

Heilig Geist Kirche2014

In der Heilig-Geist-Kirche in Bergisch Gladbach-Hand

Wie schon in der Hl.Geist-Kirche in Hand und der Gnadenkirche im Zentrum waren auch heute die Protagonisten in Hochform. Schon der Einzug des Chores mit dem „Andachtsjodler“ auf den Lippen versetzte das Publikum in Adventsstimmung. Wunderschön das „Christrosenlied“ mit unserem Thomas Knoob als Solist, dann „Gnädig und Barmherzig“ mit einem Solo unseres Sängers (und Moderators der Konzerte) Dr. Stefan Kombüchen, ergreifend der „Cherubinische Lobgesang“. Dann die drei klassischen Weihnachtslieder. Immer wieder schön „O du gnadenreiche Zeit“. Und bei „Lasst uns lauschen heilige Engel“ konnte man eine Stecknadel fallen hören, so leise und doch kraftvoll intonierte der Chor. Zu „Süsser die Glocken nie klingen“ muss man ja nicht viel sagen.

Dann hatten unsere Gäste, die Familie Davenport das Wort. Vater Bryan mit der Hammond-Orgel, Ehefrau Laila mit der Geige, Sohn Tom an der Trommel und natürlich Tochter Eleanor als Solistin, begleitet von Wilfried Müller mit der Gitarre.

Ein besonderes Erlebnis war das selbst geschriebene Stück „There’s a lot of christmas in Scotland“.

In Schottland kommen ja häufig Dudelsäcke zum Einsatz. Dieses Instrument wurde in diesem Stück von den „Pfeifen im 1.Tenor und den Säcken im 2.Bass“ (Originalton Moderator) dargestellt.

Den zweiten Block eröffnete dann wieder unser wunderbarer Tenor-Solist Thomas Knoob mit dem „Cantique de Noel“, anschließend erklang das „Ave Maria no morro“ bevor Bariton-Solist Jan-Pieter Giele mit „Oh happy day“ den Gospel-Block eröffnete. In „Mary had a Baby“ glänzten Tenor Thomas Knoob und Bariton Hans Bützler als Solisten. Mit „Jacobs Ladder“ und dem „Little drummer boy“ näherte sich das Konzert seinem Ende. Beindruckend, mit welcher Ruhe und Gelassenheit unser „little drummer boy“, Maximillian Horstmann,trotz seiner Jugend seinen Part spielte.

Dann ging das Licht aus und „Santa Lucia“ in Person von Eleanor Davenport zog ein. So jung und schon so ein Stimme. Publikum und Chor waren beeindruckt.

Gemeinsam sangen Publikum und Chor „Macht hoch die Tür“ und Geschenke wurden verteilt. Aber Schluss war noch nicht. Die beiden Tenöre Thomas Knoob und Egon Koch bereiteten das Publikum schon auf die „Stille Nacht, heilige Nacht“ vor. Auch hier war das Publikum „Mäuschen still“ und manche Träne wurde heimlich weg gewischt.

Der „Frieden“ schließlich beendete eine erfolgreiche Konzertreihe und erzeugt Vorfreude auf das nächste Jahr.

Neben allen Mitwirkenden gebührt ein herzlicher Dank und großer Anerkennung unserem Chorleiter, Musikdirektor FDB Rolf Pohle.

 

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Advent, Advent…

Mit bekannten deutschsprachigen und internationalen Weihnachtsliedern bringen wir auch dieses Jahr wieder adventliche Stimmung in unsere Kirchen.                                             Unterstützt werden wir dabei von Bryan Davenport mit seiner Hammond-Orgel, der Violinistin Laila Davenport und der Sängerin Eleanor Davenport sowie dem Gitarristen Wilfried Müller und Maximilian Horstmann an der Trommel.                                               Die Konzerte beginnen alle um 16 Uhr und finden am 1. Advent in der Hl. Geist-Kirche in Bergisch Gladbach-Hand, am Samstag, 06.12. in der Gnadenkirche im Bergischer Gladbacher Zentrum und am 2. Advent in der Pfarrkirche St. Clemens in Bergisch Gladbach-Paffrath statt.

Der Eintritt ist zu allen Veranstaltungen frei.

Hier das Programm.

Zusätzlich veranstalten wir ein kleines Konzert in der Cafeteria des Gartencenter Selbach in Bergisch Gladbach-Paffrath, Nußbaumer Straße, am 6. Dezember um 14 Uhr.                                                                                                                                                     Auch dieses Jahr sind wir mit Auszügen aus dem aktuellen Repertoire bei verschiedenen Einrichtungen zu Gast. Am 1. Advent um 14 Uhr singen wir wieder auf zwei Etagen im REHA-Zentrum Reuterstrasse in Bergisch Gladbach. Es folgen Auftritte bei der Senioren-CDU im Gronauer Tannenhof am 10.12. um 15 Uhr, im Anna-Haus, Schmidt-Blegge-Str. am 16.12. um 15.30 Uhr und im Hertha-von-Diergardt-Haus in Leverkusen-Alkenrath am 18.12. um 17 Uhr.

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Im Dom zu Köln

Nun haben wir in einigen der berühmtesten Kirchen dieser Welt gesungen: in der Liebfrauenkirche in Brügge, im Straßburger Münster, in Notre Dame de Montreal, in der Dresdner Frauenkirche. Und heute, am 26. Oktober 2014, kam eine der berühmtesten hinzu: Wir durften die Rosenkranz-Andacht und das anschließende Pontifikalamt mit Weihbischof Manfred Melzer begleiten.

Um 12.30 Uhr trafen wir uns vor dem Hauptportal des Doms und wurden anschließend über vier Etagen in den Probenraum der Domchöre geführt. Hier konnten wir uns unter der Leitung unseres Dirigenten Rolf Pohle in Ruhe vorbereiten. Um 13.30 Uhr wurden wir dann abgeholt und betraten das Hauptschiff durch die Sakristei.

Der Chor im Dom

Um 13.45 begann die Andacht, welche wir mit  „Gott nur allein“, „Wohin soll ich mich wenden“ und „Gnädig und barmherzig“ begleiteten. Den Solopart in „Gnädig und barmherzig“ übernahmen Hans Bützler und Fabian Herbst.

Das Pontifikalamt begann um 14.30 Uhr mit einer Prozession durch den Dom. Da dieses Pontifikalamt gleichzeitig eine Messe der „Lourdes“-Wallfahrer war, beteiligte sich u.a. der Lourdes-Verein Köln an dieser Prozession.

Die Hl. Messe begleiteten wir dann mit „Herr, deine Güte reicht so weit“, „Frieden“, dem „Cherubinischen Lobgesang“ und (zum Abschluss und mit Orgelbegleitung) „Die Himmel rühmen“.

Im Hauptschiff, aber auch in den Seitenschiffen waren fast alle Bänke besetzt. Es fällt schwer, die Anzahl der Besucher in dieser großen Kirche zu schätzen, aber vor einer solchen Menschenmenge haben wir noch selten gesungen.

Nach fast drei Stunden endete einer der Höhepunkte der Chorgeschichte.

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